Rund um die Wulfsmühle und den Mühlensee entstand im Zuge des Golfplatzbaus ein einzigartiges Naherholungsgebiet für Mensch und Tier. Unter naturschutzfachlicher Begleitung wurden 35 Hektar Ausgleichsflächen geschaffen – darunter 3 Hektar neuer Wald, eine renaturierte Pinnau mit Deichverlegung, Kopfweiden sowie ein Amphibienschutzgebiet mit Leitanlage und Krötentunneln.
Nur etwa 10 Hektar des Platzes werden intensiv genutzt. Die übrigen Flächen mit Seen, Teichen und Bachläufen bilden einen über 10 Hektar großen Biotopverbund, der zahlreiche Vogelarten wie Schwäne, Enten, Reiher und Störche anzieht.
Seit 2009 nimmt die Golfanlage am DGV-Umweltprogramm „Golf und Natur“ teil. Ziel ist eine umweltgerechte und wirtschaftliche Platzpflege in vier Bereichen: Natur & Landschaft, Pflege & Spielbetrieb, Umweltmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Zahlreiche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt – darunter ein Entwicklungskonzept für Bachläufe, das Einsetzen heimischer Fischarten (z. B. Karpfen, Hecht), Schulprojekte zur Tier- und Pflanzenwelt sowie ein Jugendcamp mit der Deutschen Wildtierstiftung, in dem u. a. Nisthilfen für Spatzen, Fledermäuse und Schmetterlinge gebaut und aufgehängt wurden.

Die Amphibienschutzanlage wird regelmäßig gewartet, um wandernden Tieren freien Durchgang zu ermöglichen. Für dieses Engagement erhielt die Golfanlage 2010 das „Bronze“-Zertifikat im Rahmen des „Golf und Natur“-Programms.



